Biographie

Die österreichische Mezzosopranistin schloss 2016 ihr Masterstudium für Gesang sowie 2019 das Masterstudium für Konzertgesang jeweils mit Auszeichnung an der Kunstuniversität für Musik und Darstellende Kunst in Graz ab. Als Absolventin erhielt Klaudia 2019 einen Würdigungspreis der Kunstuniversität Graz für besondere Leistungen.

Die Sängerin widmet sich mit großer Leidenschaft dem Lied. Gemeinsam mit ihrer Duopartnerin Gisela Jöbstl gewann sie beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst in Stuttgart 2018 sowie beim III. Internationalen Schubert-Wettbewerb jeweils einen 3. Preis.

Wichtige Impulse erhielt sie in zahlreichen Meisterklassen, darunter als Stipendiatin beim Franz Schubert Institut in Baden bei Wien, oder dem Oxford Liederfestival, bei namhaften Künstler*innen wie Elly Ameling, Robert Holl, Ann Murray, Angelika Luz, Birgid Steinberger, Brigitte Fassbänder, Christa Ludwig, Olaf Bär, Andreas Schmidt, Wolfram Rieger, Helmut Deutsch, Julius Drake und Roger Vignoles. 

Die Zusammenarbeit mit namhaften Ensembles wie dem ensemble plus aus Vorarlberg, oder den Kontrapunkten aus Wien, markieren eine weiteren Schwerpunkt im Schaffen der Sängerin: Zeitgenössische Musik. Im April 2019 hatte Klaudia Tandl ihr Debut im Musikverein Wien mit dem Ensemble Kontrapunkte unter der Leitung von Peter Keuschnig. Eine weitere Zusammenarbeit mit der Mezzosopranistin findet im Februar der kommenden Saison 20/21 statt. 

Lieder Recitals führen die junge Mezzosopranistin durch ganz Europa. So war Klaudia Tandl am 29. Jänner 2020 bei der Schubertiada in Barcelona, gemeinsam mit dem Pianisten und Liedbegleiter Eric Schneider, zu hören.

Im Jänner 2018 erschien eine CD der Zeit-Ton-Edition des ORF mit einem Portrait des Komponisten Christoph Renhart. Dieser, am Klavier, präsentiert in dieser Ausgabe gemeinsam mit der Mezzosopranistin den preisgekrönten Liederzyklus „Farben des Mohns“.


Biography

The Austrian mezzo-soprano completed her master's degree in singing in 2016 and the master's degree in concert singing in 2019 with honors from the University of Art for Music and Performing Arts in Graz.  As a graduate, Klaudia received an award for outstanding achievements from the University of Art, 2019.

Klaudia Tandl feels at home in both the opera and concert repertoire. Among other things, she sang the role of Annio in Mozart's La Clemenza di Tito at the Bad Aibling Opera in summer 2018 under the direction of Chariklia Apostolu. 

The singer is passionate about the song. Together with her duo partner Gisela Jöbstl she won at the International Song Art Competition in Stuttgart 2018 and the III. International Schubert Competition the 3rd prize. 

She received important impulses in numerous master classes, including as a scolarship holder at the Franz Schubert Institut in Baden near Vienna, or the Oxford Liederfestival, from well-known artists such as Elly Ameling, Robert Holl, Ann Murray, Angelika Luz, Birgid Steinberger, Brigitte Fassband, Christa Ludwig, Olaf Bär, Andreas Schmidt, Wolfram Rieger, Helmut Deutsch, Julius Drake and Roger Vignoles. 

Cooperation with well-known ensembles such as the ensemble plus from Vorarlberg or the Kontrapunkte from Vienna mark another focus in the singer's oeuvre: contemporary music. In April 2019 Klaudia Tandl had her debut at the Musikverein Wien with the Ensemble Kontrapunkt under the direction of Peter Keuschnig. Another collaboration will take place in the 2020/2021 season.

In January 2018, a CD of the ORF Zeit-Ton-Edition was released with a portrait of the composer Christoph Renhart. The composer, at the piano, presents together with the mezzo-soprano the award-winning song cycle "Colors of the Poppy".

 






Kritiken

„...Tandl begeisterte dabei mit ihrem samtweichen Timbre, einer packenden Messa-di-Voce-Technik, ihrer ungeheuren szenischen Wandlungsfähigeit und der klaren Textverständlichkeit in drei Sprachen. Die einfühlsame Begleitung von Gisela Jöbstl bezeugte ein eingespieltes Team, das einen Abend mit breitem Spektrum und unglaublichem Tiefgang bot.”
Monika Voithofer, Kleine Zeitung

"Ein tolles Komödiantenduo gab Jan Koetsier's scheinnaive, hintergründig tonale Vertonung einiger Galgenlieder von Christian Morgenstern zum Besten. Vor der weich hinterherwankenden Tube Dominik Brandner's bestach Klaudia Tandl's Stimme durch schöne Textdeutlichkeit, Flexibilität und darstellerischen Witz."
Matthias Wagner
, Kronen Zeitung